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BFV_BestPractice_Broschuere_2016

• Im sportlichen Bereich ist das Konzept seit Jahren ein Stationstraining, bei dem am Vormittag das Techniktraining, am Nachmittag die Spiel- und Turnierformen im Vordergrund stehen. Während vormittags noch alters- und leistungsmäßig getrennt wird, ist nachmittags bei den 8-15-jährigen Jugendlichen ein Durchmischen angesagt. • Es werden auch das DFB-Fußballabzeichen abgelegt und Mini-WM-Turniere ausgespielt, bei dem es am Ende auch einen Sieger mit kleinen Preisen gibt. Diese werden entweder bei örtlichen Sponsoren „besorgt“ oder durch den Verein gekauft. Diese kleinen Preise gibt es auch jeden Tag für die beiden besten Spieler einer Station als besonderes „Zuckerl“. • Laut Vorgaben des Bayerischen Fußball-Verbandes ist pro zwölf Spieler/innen ein Trainer vorgesehen. Der FC Aich hat vor allem in den jungen Jahrgängen allerdings für sich das Konzept, die Trainingsgruppen etwas kleiner zu belassen und pro acht bis zehn Kinder einen Trainer einzusetzen. Bei über 100 Kindern sind es dann drei bis vier Trainer mehr, als ursprünglich angedacht. Hier gibt es auch von Verbandsseite ein Entgegenkommen, indem die zusätzlichen Trainer eine Ausstattung on top erhalten. • Während in den ersten Jahren noch kaum Mädchen an der Ferienfußballschule teilnahmen, sind diese mittlerweile mit zehn Prozent zwar weiterhin unterrepräsentiert, aber dennoch fester Bestandteil. Sicher ist das auch darauf zurückzuführen, dass der FC Aich mittlerweile selbst zwei Mädchenteams für den Spielbetrieb gemeldet hat. Die Mädels werden leistungsentsprechend in Gruppen mit den Jungs aufgeteilt, was deren persönlicher Förderung dient. • Man hat die Erfahrung gemacht, dass man nach einigen Jahren die meisten Spieler kennt und sich immer wieder die gleichen anmelden, bis diese altersmäßig aus dem Raster fallen. Circa die Hälfte der Teilnehmer hat ihren Spielerpass beim FC Aich, der Rest kommt aus dem Umland. Während für die Camps in den ersten Jahren noch Werbung gemacht wurde, ist die Anmeldung der vielen Teilnehmer mittlerweile ein Selbstläufer. Lediglich bei Hallenturnieren und im Sportheim werden Plakate aufgehängt und auf der Homepage darauf hingewiesen. Eine explizite persönliche Ansprache ist allerdings nicht mehr nötig. • Während der fünftägigen Ferienfußballschule in Aich hängt am Eingang des Sportheims ein 40 FC Aich – Ferienfußballschule direkt im Verein Umsetzung • Es wurde ein Team aus vier Organisatoren, zwölf Trainern und einigen Eltern, die sich um das Catering beim Mittagessen kümmern, gebildet und 2010 zum ersten Mal eine solche Ferienfußballschule angeboten. Dabei erstellten die vier Organisatoren ein Konzept, das in den Folgejahren immer mehr perfektioniert wurde. • Beispielsweise stellte sich der Caterer im ersten Jahr als Fehlgriff heraus, sodass ab dem zweiten Jahr die örtliche Metzgerei diese Aufgabe zur Zufriedenheit aller übernahm. Der Metzger beliefert den Verein während der fünf Tage täglich mit Mittagessen. Über eine Doodle-Liste können sich die Eltern im Verein eintragen, wer an welchem Tag mittags bei der Bewirtung hilft. Eine Mutter ist dabei besonders engagiert, alle Tage vor Ort und koordiniert die Essensausgabe und das anschließende Spülen, Aufräumen etc. • Damit die Ferienfußballschulteilnehmer ihre Getränkeflaschen immer wieder auffüllen können, haben die Aicher Verantwortlichen große Kanister, in denen Wasser und Schorlen zum Abfüllen zur Verfügung stehen. • Vom ortsansässigen Stromanbieter erhalten die Aicher – neben anderen Unterstützungen während des Jahres – Sonnencappys für heiße Tage und Stoffbeutel, in die bereits vor dem Start der Ferienfußballwoche sämtliche Kleidung und die Trinkflasche gepackt und diese dann beschriftet werden. Hier wurde ein Sponsor eingebunden, der durch persönliche Kontakte gefunden wurde und mit unterstützt. Als Dank wird das Engagement des Stromanbieters im Nachbericht der örtlichen Zeitung und auf der Homepage erwähnt. Aus Trainingspartnern werden Freunde


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